Mahnung von der Proinkasso GmbH Verbraucherzentrale warnt vor Inkassobriefen aus Hanau
(Rostock) Unzählige Mahnschreiben hat in der vergangenen Woche die Firma
Proinkasso GmbH aus Hanau versandt. Das Inkassobüro gibt vor, für einen
Gewinnspieleintrag im Auftrag von CC Profi eine offene Forderung
einzuziehen. Zu zahlen seien 133,61 Euro, die innerhalb der nächsten
sieben Tage auf ein angegebenes Konto einer Kanzlei K. Strassburg zu
überweisen sind. Für den Fall der Nichtzahlung werden eine Reihe von
Maßnahmen, wie beispielsweise Mahnbescheid, Zwangsvollstreckung,
Pfändung der Bezüge, Bankguthaben und Eintragung in entsprechende
Schuldnerverzeichnisse angedroht.
Viele Rat suchende meldeten sich bei der Verbraucherzentrale in Rostock
und Güstrow. Sie sind verärgert, da sie weder die Rechnung noch deren
Anspruchsgrundlage kennen, aber auch verunsichert angesichts der
Drohungen. Inkassobüro klingt nach Ärger und nach hohen Kosten. Der Rat
von Verbraucherschützer Joachim Geburtig ist eindeutig:
Nicht zahlen, wenn keine Anspruchsgrundlage besteht und kein Nachweis
der Forderung seitens des Inkassobüros erbracht werden kann.
Auch sollten auf keinen Fall aus Unkenntnis oder Angst die im
Inkassoschreiben vorgeschlagene Ratenzahlungsvereinbarung unterzeichnet
werden.
Weitere Informationen zu Forderungsabwehr erhalten Sie in den
Beratungsstellen des Landes.
http://www.nvzmv.de/Presse/2009/0602009.htm-- Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag
Joachim Geburtig
www.geburtig.info