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Autor Thema: Die Jawor Seite - Forum und Treffpunkt für vermisste Pferde  (Gelesen 695 mal)
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Immer hart an der Grenze


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« am: März 09, 2009, 08:36:15 »


[size=14]Forum und Treffpunkt für vermisste Pferde[/size]



Mein Pferd Jawor

Mein Pferd Jawor wurde am 14.September 2004 von Frau Simone S. aus Neukünkendorf abgeholt. Sie erklärte mir, das sie einen Beisteller für ihre Scheckstute suchte. Wir machten einen Schutzvertrag, da ich ihn nicht aus den Augen verlieren wollte.

Frau S. versicherte mir, das es ihm bei ihr gut gehen würde und sie alles für ihn tun wolle.

Einige Zeit später erklärte sie mir am Telefon, das Jawor vorne Beschlagen werden mußte, da er sich ein Stück Huf herausgebrochen hatte. Ich dachte mir zu dieser Zeit noch nichts dabei, doch als sie dann zwei Wochen später erzählte, das er einen Vollbeschlag haben mußte, da es Orthopädisch nötig sei, wurde ich Misstrauisch. Ich erkundigte mich bei verschiedenen Hufschmieden und diese erklärten mir, das der Huf dann geklebt werde. Ich vermutete, das Jawor geritten wurde und bereitete alles für einen unangemeldeten Besuch vor.

Am 12.11.04 machten wir uns in der Nacht auf, von Köln nach Neukünkendorf zu fahren. Am 13.11.04 kamen wir etwa gegen 8.00 Uhr dort an. Doch weder Frau S. noch Jawor waren zugegen. Vor einer Stallgasse standen einige Leute, die gerade ein Pferd verladen hatten. Wir fragten sie, wo Frau S. war. Sie erklärten uns, das sie nach Angermünde gefahren sei und keiner wußte, wann sie wieder kommen würde.

So fuhren wir unverrichteter dinge wieder zurück nach Köln. Abends Telefonierten wir erneut mit Frau S. und ließen sie wissen, das wir auf ihrem Hof waren um Jawor zu sehen. Sie erklärte mir dann, das sie mit Jawor in einer Klinik in Angermünde gewesen war. Da ich zu dieser Zeit nicht wußte, das es in Angermünde keine Pferdeklinik gibt, glaubte ich ihr.

Jedesmal, wenn ich ihren Mann am Telefon hatte, erklärte er mir, das es Jawor gut ging und als er mich weiter an Frau S. reichte, ging es Jawor sehr schlecht.

Nach einiger Zeit erreichte ich sie auch nur noch, wenn ich an meinem Handy die Nummer unterdrückte. Ich schrieb ihr E-Mails mit der bitte um Bilder von Jawor, aber es kam keine Antwort mehr. Im Januar dann endlich erhielt ich Antwort, von einer Jana (angebliche Schwester), die mir erklärte, das Frau S. nicht zugegen war, wann sie zurückkam und das sie sich dann bei mir melden würde.

Doch leider war dem nicht so. Ende Januar riss mir dann der Geduldsfaden und ich schrieb ihr eine Mail, das ich den Verdacht hatte, das sie Jawor entweder Verkauft, oder zum Schlachter gebracht hatte. Am 29.01.05 bekam ich dann eine Mail, mit der Aussage, das Jawor Verstorben sei und das sie eine Kostenbeteiligung von mir haben wollte. Er sei in Hannover während einer OP an Kreislaufversagen Verstorben. Ich bat sie um Unterlagen, die den Tod Jawor´s Bestätigten, doch sie wollte nur wissen, ob ich mich an den 9000,-€ Klinikkosten Beteilige. Doch ohne einen Beweis wollte ich nichts Entscheiden. Als ich dann mein Misstrauen zugab, wurde sie Beleidigend und Drohte mir zum Schluss sogar.

Ich begann im Internet Suchanzeigen aufzugeben und plötzlich bekam ich die zweite Todesart von Jawor Präsentiert.

Bei reiten.de in den Kleinanzeigen veröffentlichte sie, das Jawor nach Monatelangem Klinikaufenthalten und zwei OP´s "In die Freiheit Galloppieren" durfte und wieder wurde ich als Tierquäler hingestellt, der sein Pferd einfach abschiebt.

Mir war nun klar, das es nicht stimmen konnte und ich schaltete immer mehr Suchanzeigen nach dem Pferd und einen Anwalt ein. Nach und nach meldeten sich weitere Geschädigte bei mir und alle erzählten mir ihre Geschichte.

In einem Forum bekam ich nach einiger Zeit Kontakt zu einer Frau, die mit Frau S. Telefoniert hatte. Dort erfuhr ich die dritte Todesart.

Nun war Jawor wegen Ataxie in Berlin-Seeburg Eingeschläfert worden. Ich stieß durch zufall auf das GTI-Verbraucherschutzforum, in dem ich ebenfalls eine Suchanzeige aufgab. Dort sammelten wir Geschädigten uns und tauschten uns rege aus. Als auch Frau S. sich dort anmeldete und las, was wir wußten, rief sie die Moderatorin an, die uns half und erklärte ihr, das Jawor in Berlin-Seeburg wegen Ataxie und Displesie Eingeschläfert wurde und alles, was ich erzählte wäre gelogen.

Die Unterlagen der Klinik, in der Jawor angeblich Verstorben ist, habe ich bis heute nicht zu sehen bekommen. Doch es melden sich immer mehr Geschädigte, die wie ich keine Angst davor haben, gegen diese Ungerechtigkeit anzugehen.

Vor Gericht bekam ich im Januar vom Anwalt der Simone S. die Todesart Nr. 5 Präsentiert. Nun sei er angeblich zum Abdecker gegangen und es gäbe keine Unterlagen. Und weiterhin melden sich geschädigte, die keine Angst vor den Bedrohungen haben.

Ich hoffe, das auch weitere Geschädigte nun den Mut haben, sich bei uns im Forum zu melden.


Originalbeitrag hier

Mit diesem Beitrag begann das  Jawor-Forum  am 03. April 2007 seinen Dienst aufzunehmen.
Das Ausmaß und was sich daraus entwickeln würde, war nicht vorhersehbar. Heute ist das Jawor-Forum eine Anlaufstation und Treffpunkt für Menschen die Ihr Pferd auf unglücklicherweise und Betrug verloren haben. Die im Vertrauen ihr Liebstes als Beistellpferd oder damit es die letzten Jahre sorglos und frei auf der Wiese verleben kann, Betrügern ausgehändigt. Alles im guten Glauben, dort geht es Ihm gut, dort wird er gut versorgt.

Am Ende stellt sich die Geschichte ganz anders heraus und die Liebsten verschwinden von einem zum anderen Tag spurlos von der Weide.

Wohin sind sie? Die Antwort bleiben alle den Fragenden schuldig oder scheinheilige Versionen an denen die selbst nicht einmal glauben, werden aufgetischt.

Bei vielen die in dem Forum genannten sind nur auf Profit aus und schnelles Geld auf Kosten der Tiere. So werden kranke Tiere die Ihr Gnadenbrot verdient, unter anderen Namen weiter verkauft und als völlig gesund gehandelt. Die Wirklichkeit sieht am Ende anders aus und dann ist es für Ross und Reiter zu spät.
Hier geht es von Betrug bis hin zur Urkundenfälschung und die Justiz behandelt es nur schleppend.

Im Fall Simone S., Schlachtpferderettung und anderen wo schon viel Anzeigen erstattet wurden und wo noch ermittelt wird, kommen immer mehr Betroffene zusammen und nehmen zum Teil die Sache selbst in die Hand. Sie achten auf die Umgebung und alles was dazu verhelfen könnte das eine und andere vermisste Pferd wiederzufinden.

Der Erfolg spricht für sich!

Viele mehr tun sich dazu und versuchen Ihren Teil hinzuzufügen. Die Arbeit aller ist befunderstwert. Die Ausdauer und der Mut zeugt für die bisher erreichten Erfolge.

Das Jawor-Forum braucht keine Werbung, es ist von sich aus so bekannt geworden und wer Hilfe sucht, der findet auch so das Jawor-Forum.

Jeder Geschädigte und jede helfende Hand ist dort willkommen.

http://www.jawor-seite.de/
« Letzte Änderung: März 09, 2009, 08:43:13 von admin » Gespeichert
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« am: März 09, 2009, 08:36:15 »

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