Liebe Leser/innen,
hiermit wollen wir auf eine besondere bundesweite Aktion aufmerksam machen. Am
12. September 2009 findet ein sog. Flashmob für einen gesetzlichen Mindestlohn statt. Eine Erhöhung der ALG II Regelsätze geht nur dann, wenn es wieder für geleistete Arbeit gerechte Löhne gibt. Die Aktionen finden in ganz Deutschland in vielen Städten statt. Wir rufen dazu auf, sich an dem Protest zu beteiligen.
Warum einen einheitlichen und gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn fordern?Während die meisten europäischen Länder bereits gute Erfahrungen mit Mindestlöhnen machen, verzögern die Entscheidungsträger in Deutschland mit wenig fruchtbaren Diskussionen Existenz sichernde Löhne für alle Beschäftigten. Niedriglöhne sind in Deutschland nicht auf wenige Branchen oder Regionen beschränkt. Überall begegnet man im Alltag Menschen, die trotz Arbeit arm sind. Dazu gehören Fleischer in Sachsen, Pfleger in Rheinland-Pfalz oder Lastwagenfahrer in Bayern. In den letzten Jahren sind die Löhne gerade im Niedriglohnsektor immer weiter gesunken.
Durch die sog. Zeitarbeit wurden die Löhne noch weiter nach unten gedrückt. So kommt es vor, dass Arbeitnehmer in den selben Jobs viel weniger verdienen, als ihre Kollegen. Immer mehr Menschen sind zudem auf zusätzliche Hartz IV Leistungen angewiesen, obwohl sie einer regulären Beschäftigung nachgehen. Dieser Lohndrückerei muss endlich Einhalt geboten werden!
(54 sek.)
In welchen Städten Aktionen statt finden, können Sie hier erfahren:
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/bundesweiter-flashmob-fuer-mindestlohn1209.php...sowie weitere Themen, Urteile und News auf
http://www.gegen-hartz.de/Ihre gegen-hartz.de Redaktion
gegen-hartz.de@gmx.desebastian-mueller@die-genossen.de